Liposuction
Dauerhafte Korrektur der Körperform
Figurprobleme der fettgewebsbedingten
Körpersilhouette
können das ästhetische Empfinden stören und
zu psychischen Problemen führen. Betroffen
sind meist die Hüft- und Oberschenkelregionen ("Reithose"),
Bauch, Kinn- und
Halsbereich. Durch Liposuction (Fettabsaugung) in
Lokalanästhesie
(örtliche Betäubung)
können gezielt und schonend die störenden Fettpolster
entfernt werden.
Dieses Verfahren darf heute als vorhersehbarer, risikoarmerästhetischoperativer
Eingriff angesehen werden.
Behandlung in Tumeszenzlokalanästhesie
Bei der Tumeszenzlokalanästhesie handelt es sich um
eine stark verdünnte
lokale Betäubungslösung, die in großen Mengen
(bis ca. 6 Liter) in das zu
behandelnde Gewebe eingebracht wird. Neben der Schmerzfreiheit
in diesem
Areal, sind zwei weitere Punkte ebenso wichtig für eine
erfolgreiche
Fettabsaugung. Zum einen ist es möglich, durch diese
Lösung nach einer
individuell langen Einwirkzeit die Fettläppchen so zu
erweichen, dass sie
leichter entfernt werden können. Zum anderen steht die
Schonung des
Hautaufhängeapparates im Vordergrund.
Absaugung mittels Vibrationskanülentechnik
Die Absaugtechnik hat durch den Einsatz von Vibrationskanülen
nochmal einen
großen Entwicklungsschritt zu kosmetischen Ergebnissen
für höchste Ansprüche
bei raschem Wohlergehen des behandelten Patienten gemacht. Über
mehrere, 4
Millimeter kleine Hautschnitte, wird mittels der vibrierenden
Kanüle das
Fettgewebe regelrecht herausgeschüttelt, bei geringer
Verletzung des
Hautaufhängeapparates, der begleitenden Gefäße,
Nerven und Lymphbahnen.
Wichtig hierbei ist der wache Patient, der sich während
diesem
dreidimensionalen Herausleiten des Fettgewebes drehen und
wenden kann,
einzelne Muskelpartien anspannt oder auch der Symmetrie wegen
aufstehen
kann; dies ist wichtig, um ein optimales kosmetisches Ergebnis
zu erlangen.
Behandlungsresultate
Nach ca. 24 Stunden ist der Abbau der operationsbedingten
Schwellung so weit
fortgeschritten, dass die neue Körpersilhouette bereits
deutlich zu erkennen
ist. Restblutergüsse sowie verbliebene Flüssigkeitsdepots
können eine
detaillierte Beurteilung des erzielten Operationsergebnisses
mehrere Wochen
verzögern. Der Zeitpunkt der maximalen Verschlankung
ist nach ca. 4 Monaten
zu erwarten. Dann ist auch die Hautrückbildung abgeschlossen.
Die
Hautbeschaffenheit wird sich in den folgenden Monaten weiter
den nicht
operierten Arealen anpassen, so dass nach ca. 1 Jahr in den
meisten Fällen
nicht mehr zu erkennen ist, welche Areale behandelt worden
sind. Eine
Beurteilung des kosmetischen Ergebnisses lässt sich
nach 4 - 6 Monaten
durchführen.
Risiken
Die Fettabsaugung birgt neben dem kosmetischen Risiko die üblichen
Risiken
einer jeden Operation wie Thrombose, Embolie, Infektionen,
Blutung, Gefäß-
und Nervenschäden sowie einer eventuellen Allergie auf
das Betäubungsmittel.
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